Historisches Fahrrad: Die 5 wichtigsten Schritte in der Antike der Fahrräder
Das Fahrrad: Der Begleiter im Alltag
Das Dorf, die Stadt, das gesamte Leben – ohne Zweiräder undenkbar. In allen bewohnten Kontinenten dienen sie dem Personen- und Materialtransport. Fahrräder sind für viele Menschen die einzigen Möglichkeiten sich komfortabel und schnell von A nach B zu bewegen. Dabei haben die Zweiräder oft zahlreiche Vorteile gegenüber ihren mehrrädrigen Mitstreitern. Doch welche Historie hat das umweltfreundliche und komfortable Pedal betriebene Vehikel erlebt? Wir haben einen Rückblick auf das antike, historische Fahrrad und seine Entwicklung zusammengestellt.
4000 Jahre vor Christus: Vom Rad zum Rad
Die Vorrausetzung für ein zweirädriges Fortbewegungsmittel ist, so banal es auch klingt, das Rad. Also ist der erste Schritt für die Entstehung des antiken Fahrrads die Entdeckung des Rades. Dieser Meilenstein wird heutzutage auf 4000 Jahre vor Christus datiert. Mit dieser Erfindung ging auch das erste Zweirad einher, jedoch war dieses schon mit einer Achse versehen – es war der erste Wagen. Eine Eigenschaft dieses ersten Fahrzeugs ist auch den Fahrrädern bis heute geblieben – es bietet die Möglichkeit Lasten einfacher und schneller zu bewegen.
Um 1817: Das erste historische Zweirad
Erst knapp 5800 Jahre später wurden von Karl von Drais das erste Mal zwei Räder durch einen Rahmen verbunden. Mit diesem ersten technischen Fahrgestell war ein Lenken jedoch nicht möglich. Dafür ermöglichte diese neue Erfindung, dass sich Menschen schneller zwischen Orten bewegen konnten. Damit wurde eine Alternative zum Pferd geschaffen, welches teuer in der Haltung war. Dieses Fortbewegungsmittel, genannt Draisine, kam jedoch ohne Pedale und Antrieb aus. Lediglich die eigene Beinkraft führte zur Bewegung dieser antiken Fahrräder. Der Körper war bequem auf dem Rahmen positioniert und dadurch musste das gesamte Körpergewicht nicht mehr getragen werden. Ein lenkbares Remake dieses Fahrgestells gibt es heute für Kleinkinder, welche noch nicht Fahrrad fahren können.
1861: Erste Fahrräder mit Pedalen
Die Weiterentwicklung der Draisine hatte dann 44 Jahre später zwei unterschiedlich große Räder, wobei das vordere Rad mit Pedalen versehen war. Eine Umdrehung mit den Pedalen bedeutete eine Umdrehung des Rades. Dadurch wurde eine große Kraft benötigt. Das Fahren dieser Zweiräder, genannt Vélocipèd, war sehr schwer, da sich der Fahrer in großer Höhe befand und das Gleichgewicht so nur schwer halten konnte.
1870 Das historische Fahrrad hochoben …
In England wurde um 1870 das Vélocipèd auf eine fragwürdige Weise weiter entwickelt. Dabei wurde die Form beibehalten, jedoch wurde das Hinterrad, charakteristisch für das Hochrad, nur noch als eine Art Stütze benutzt. Das Vorderrad hingegen war so groß wie ein kleiner Mensch. Das Ungewöhnlichste und dabei auch Herausfordernde an diesem eigentümlichen Rad war, dass man fast auf dem vorderen Rad saß, um in die Pedale zu treten. Beim Lenken wurden bei dieser eigenartigen Sitzweise sogar die Oberschenkel berührt, was zu vielen gefährlichen Stürzen führte.
1888 Das historische Ur-Fahrrad wird geboren
Der nächste Schritt musste also ganz klar dahin gehen, dass einfacheres Fahren, bei gleicher oder höherer Geschwindigkeit, möglich sein müsste. Dies geschah im Jahre 1888, als man auf die Idee kam, den Kraftantrieb von den Pedalen über eine Kette auf das Hinterrad zu verlegen. Dadurch waren die Räder nun gleich groß und der Fahrer saß mittiger auf dem Fahrzeug. Bis heute hat sich diese Grundform von 1888 kaum geändert. Es kamen nur zahlreiche Neuerungen und Weiterentwicklungen, wie Gummireifen, bequemere Sattel, Lichtanlagen und Gangschaltungen dazu.
Fahrräder im 20. Jahrhundert
In den Goldenen Zwanzigern und Dreißigern wurde dann eines der bequemsten Räder entwickelt. In Handarbeit entstanden historischen Fahrräder, welche eine aufrechte Sitzposition und ein einfaches Lenken versprachen. Heute gibt es viele verschiedene industriell gefertigte und minderwertige Fahrradtypen, welche unterschiedliche Nachteile haben. Deshalb haben wir uns als WELTRAD-Fahrradmanufaktur zu genau diesen Wurzeln des ersten luxuriösen Fahrrads aus den 1930er Jahren begeben, um dessen perfekte Eigenschaften mit den heutigen Innovationen in Handarbeit auf dem Fahrradmarkt zu vereinen.
So sehen diese Klassiker heute aus: Das WELTRAD original
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